Wie SalesTrackr den mobilen Vertrieb vereinfachen will

Im Vertrieb entscheidet nicht nur der eigentliche Abschluss über den Erfolg. Mindestens ebenso wichtig ist, was danach passiert: Kundendaten müssen festgehalten, Provisionen berechnet, Wiedervorlagen geplant und Ergebnisse ausgewertet werden. Gerade im Außendienst entstehen dabei schnell parallele Systeme aus Notizen, Tabellen, Kalendern und einzelnen Kontakten auf dem Smartphone.

Klassische CRM-Lösungen können diese Aufgaben zwar abbilden, sind für selbstständige Handelsvertreter, Vermittler oder kleinere Vertriebsstrukturen jedoch häufig umfangreicher als notwendig. Genau an dieser Stelle setzt die mobile App SalesTrackr an.

Vertriebsdaten direkt dort erfassen, wo sie entstehen

SalesTrackr richtet sich an Handelsvertreter, Außendienstmitarbeiter, Direktvertrieb und selbstständige Vertriebsprofis. Die App ist für iPhone und iPad verfügbar und kann grundsätzlich kostenlos genutzt werden; zusätzliche Funktionen lassen sich über In-App-Käufe oder Abonnements freischalten.  

Der zentrale Gedanke ist einfach: Vertriebsinformationen sollen unmittelbar nach einem Kundentermin oder Abschluss erfasst werden können, ohne dass später mehrere Notizen oder Excel-Listen zusammengeführt werden müssen.

Ein Auftrag kann unter anderem mit Kunde, Betrag, Produkt oder Dienstleistung, Auftragsnummer, Adresse, Status, Fotos, Notizen und Erinnerungen dokumentiert werden. Provisionen lassen sich anhand eigener Kategorien berechnen, und auch eine Aufteilung von Umsätzen auf mehrere Verkäufer ist vorgesehen.  

Damit positioniert sich die App weniger als umfassende Unternehmenssoftware, sondern eher als persönliches Arbeitsinstrument für Menschen, die ihre Vertriebsleistung selbst dokumentieren und nachvollziehen möchten.

Mehr als eine digitale Auftragsliste

Interessant wird SalesTrackr vor allem durch die Verbindung verschiedener Bereiche. Neben der Auftragserfassung gibt es ein Dashboard für Umsätze, Provisionen, Stornos sowie Monats- und Jahresziele. Vergleiche mit früheren Monaten und Jahren sollen dabei helfen, Entwicklungen schneller zu erkennen.  

Hinzu kommen eine Kundenverwaltung mit Kontaktdaten, Notizen, Wiedervorlagen und verknüpften Aufträgen sowie spezielle Funktionen für Door-to-Door-Vertrieb und Außendienst. Besuche, Adressen und unterschiedliche Kontaktstatus können dokumentiert und teilweise auf einer Karte dargestellt werden.  

Auch bestehende Daten müssen nicht zwingend vollständig neu angelegt werden. Die App unterstützt den Import strukturierter Bestände sowie den Export von Auftrags- und Kundendaten als CSV- oder PDF-Dateien.  

Provisionen und Ziele transparenter machen

In provisionsbasierten Vertriebsmodellen besteht eine der größten Herausforderungen darin, den Überblick über erwartete und bereits erhaltene Auszahlungen zu behalten. SalesTrackr verbindet deshalb die Auftragserfassung mit individuellen Provisionskategorien, Umsatzteilungen und einem Auszahlungsstatus.

Das kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn unterschiedliche Produkte oder Dienstleistungen mit verschiedenen Provisionsmodellen verkauft werden. Statt die Beträge nachträglich separat zu berechnen, werden sie direkt mit dem jeweiligen Auftrag verbunden.

Auch Ziele werden nicht nur als statische Zahl hinterlegt. Monats- und Jahresziele können mit dem tatsächlichen Verlauf verglichen und über Fortschrittsanzeigen nachvollzogen werden.  

Datenschutz als bewusster Gegenentwurf

Ein Punkt, der SalesTrackr von vielen cloudbasierten Vertriebsplattformen unterscheidet, ist die Ausrichtung auf lokale Datenverarbeitung. Nach Angaben des Anbieters werden App-Inhalte grundsätzlich auf dem Gerät gespeichert. Eine Synchronisierung über die persönliche Apple-iCloud-Umgebung ist optional. Die App wird außerdem ohne Werbung, Anbieter-Tracking oder Analyse der App-Inhalte beworben.  

Im App Store gibt der Entwickler an, dass durch die App keine Daten erfasst werden. Apple weist dabei darauf hin, dass diese Datenschutzangaben vom Entwickler bereitgestellt und nicht von Apple selbst verifiziert wurden.  

Für Vertriebsmitarbeiter, die mit sensiblen Kunden-, Umsatz- oder Provisionsinformationen arbeiten, kann dieser Ansatz ein relevantes Entscheidungskriterium sein. Bei einzelnen Funktionen wie iCloud, Karten, Wetter oder der Umwandlung von Adressen in Koordinaten können dennoch externe Apple- beziehungsweise Kartendienste beteiligt sein.

Für wen eignet sich SalesTrackr?

Die App dürfte vor allem für Personen interessant sein, die ihren Vertrieb weitgehend selbst organisieren:

Wer dagegen eine zentrale Unternehmensplattform mit komplexen Benutzerrollen, Teamfreigaben, umfangreichen Schnittstellen und automatisierten Marketingprozessen benötigt, wird wahrscheinlich weiterhin auf ein vollständiges CRM-System angewiesen sein. SalesTrackr verfolgt erkennbar einen anderen Ansatz: Die App soll den persönlichen Vertriebsalltag auf einem mobilen Apple-Gerät strukturieren. Diese Einordnung ergibt sich aus dem aktuellen Funktionsumfang und der Positionierung der App.  

Kostenlos beginnen und später erweitern

SalesTrackr kann kostenlos geladen und zunächst mit den verfügbaren Basisfunktionen ausprobiert werden. Erweiterungen wie D2D-Funktionen, Kartenansicht, Provisions-Tracker, Datenimport, Datenexport, Verkaufsakademie oder das Kundenverzeichnis werden je nach Bereich als Einzelkauf, Lifetime-Paket, Verbrauchsartikel oder Abonnement angeboten. Die jeweils aktuellen Preise werden im App Store angezeigt.  

Das Modell ermöglicht es Nutzern, zunächst zu prüfen, ob die Arbeitsweise der App zum eigenen Vertriebsalltag passt, bevor zusätzliche Bereiche freigeschaltet werden.

Fazit

SalesTrackr versucht nicht, jedes denkbare CRM-Szenario abzudecken. Die App konzentriert sich stattdessen auf den Moment, in dem im mobilen Vertrieb häufig Informationen verloren gehen: direkt nach einem Besuch, Gespräch oder Abschluss.

Die Kombination aus Auftragserfassung, Kundenverwaltung, Provisionsberechnung, Zielen, D2D-Dokumentation und Auswertung kann vor allem für selbstständige Vertriebsprofis interessant sein, die ihre Daten nicht länger über mehrere Listen und Anwendungen verteilen möchten.

Wer im Apple-Ökosystem arbeitet und eine überschaubare mobile Lösung anstelle einer umfangreichen CRM-Plattform sucht, kann SalesTrackr kostenlos ausprobieren und anschließend entscheiden, welche zusätzlichen Funktionen tatsächlich benötigt werden